Neugründung der Arbeitsgemeinschaft für Bildung
Am Dienstag, den 14. April 2026, hat sich in Emden die Arbeitsgemeinschaft für Bildung der SPD (AfB) neu gegründet. Die AfB ist die bildungspolitische Plattform innerhalb der SPD – offen nicht nur für Parteimitglieder, sondern für alle, die sich für ein gerechtes, chancengleiches Bildungssystem engagieren wollen. Hier werden Konzepte erarbeitet, Positionen in die Partei eingebracht und der Dialog mit Lehrenden, Eltern, Erziehern und Studierenden gesucht.
Ein neues Vorstandsteam
Ich freue mich, als Vorsitzender der neu gegründeten AfB Emden gewählt worden zu sein. Als meine Stellvertreterin wurde Birte Engelberts gewählt, das Amt des Schriftführers übernimmt Till Presscher. Als Beisitzer wurden Christian Behringer, Nadine Boley, Hendrik Brand, Friedrich Busch und Lars Tjoa in den Vorstand gewählt. Ein gutes Team. Jetzt kann es losgehen.
Mein Wertekompass
In meiner Abschlussrede habe ich meinen bildungspolitischen Wertekompass vorgestellt: Ich bin überzeugt vom staatlichen Schulsystem und stehe freien Schulen kritisch gegenüber. Ich trete für die Schulpflicht ein und lehne eine Bildungspflicht, wie sie von der AfD gefordert wird, kategorisch ab. Eine Bildungspflicht ist der Türöffner für Homeschooling – sie würde den Lernort Schule erheblich schwächen und damit letztlich unserer demokratischen Gesellschaft schaden.
Drei Ziele für Emden
Für Emden habe ich drei konkrete Vorhaben skizziert:
Kurzfristig – Lösung der Raumknappheit an der IGS und Stärkung der Integrierten Gesamtschule
Mittelfristig – Verbesserung der Mittagsverpflegung in Kitas und Schulen sowie ein Stopp des Verkaufs von Süßwaren und Softdrinks in Schulen
Langfristig – Modellprojekt sechsjährige Grundschule
Ich bin überzeugt: Gute Bildung ist der Schlüssel für Chancengleichheit – und das fängt vor Ort in Emden an. Es gibt genug zu tun.