Am 19. Mai war ich als einer der 24 Delegierten dabei, als die Emder SPD Maria Winter zu ihrer Oberbürgermeisterkandidatin gewählt hat. Mit großer Mehrheit. Das war in diesem Raum zu spüren.
Maria hat nicht einfach ein Programm verlesen. Ihr war es ernst. Eine Emder SPD ohne eigene Oberbürgermeisterkandidatin beziehungsweise Oberbürgermeisterkandidaten ist schlichtweg nicht vorstellbar.
Eine, die zuhört
Das erste Wort, das ich mir notiert habe: Bodenständigkeit. Eine Oberbürgermeisterin, die zuhört. Politik, die nicht von oben kommt, sondern neben den Menschen steht. Das klingt einfach – ist es aber nicht, wenn man es wirklich meint.
Was auf dem Spiel steht
Dann kam Substanz. Der Hafen als Motor für Innovation und Arbeit. Bezahlbarer Wohnraum – für Familien, nicht für Ferienwohnungsanleger. Emden als Bildungsleuchturm. Gesundheitsversorgung, die nicht vom Wohnort abhängen darf. Junge Menschen, die nicht wegziehen müssen, weil ihre Zukunft hier liegt.
Ein Satz hat mich besonders getroffen: „Menschen verdienen Sicherheit, keine Angst." Das ist der Unterschied zwischen Wirtschaftspolitik mit sozialdemokratischer Handschrift und dem Rest.
Haltung, keine Versprechen
Und dann der Schlusssatz: „Die besten Jahre dieser Stadt liegen noch vor uns."
Das ist kein Wahlkampfversprechen. Das ist eine Haltung.
Emden kann mehr. Gestalten statt verwalten. Ich bin dabei.